Kurze Pause...

Da wir im Moment in den Umzugsvorbereitungen sind, finde ich leider keine Zeit, auch den deutschen Blog fortzuführen. Das wird aber nachgeholt!
Bis dahin stehen auf dem englischen Blog Posts zu Minimalismus, Konsumismus und auch anderen Dingen zur Verfügung. :)

www.hertzwerk-freiburg.de

Bis bald!

Minimalismus - Luxus für wenig?

Vor einiger Zeit habe ich mit Freunden über Ausgaben gesprochen und natürlich kam das Thema Minimalistmus auf. Eine Reaktion war darunter, die mich zum Nachdenken gebracht hat. "Ja, klar, Du leistest Dir ja den gleichen Luxus für weniger, weil Du mehr suchst". Hm, ist das wirklich so? Und wenn ja, dann hätte ich ja mein Ziel vollkommen verfehlt! 

Für mich bedeutet das Vereinfachen unseres Lebensstils nicht, dass ich denselben Luxus für weniger Geld herstelle. Sondern eine Änderung unserer Gewohnheiten. Eine Änderung in Richtung weniger Konsum insgesamt. Ich kann nicht "nicht konsumieren", zumindest nicht in dem Setup, das wir hier haben. Aber ich kann entscheiden, dass ich nicht die neuste Mode trage, weil das eben in den Modemaganzinen angesagt wird. Oder dass ich das neuste technische Gadget kaufe, weil ich es kann. Ich entscheide mich bewußt dafür, etwas nur dann anzuschaffen, wenn  ich davon überzeugt bin, dass es meiner Familie und mir auf längere Sicht Nutzen bringt. 

Das führt mit sich, dass ich manchmal doch nachdenken muß, was wir überhaupt brauchen. Was ich wichtig finde. Was für meine Familie wichtig ist. Ich möchte nicht in einer Fülle von "Krams" untergehen, der irrelevant ist und unser Leben eher behindert als erleichtert. Kram, den ich nicht benutzte und vielleicht nicht mal mehr ansehe. Ich finde es nicht auf lange Sicht befriedigend, wenn ich die Wohnung dekoriere. Und dann wieder dekoriere. Und abstaube und abstaube und abstaube. Ich finde Befriedigung darin, eine Wanderung oder einen Spazierganz mit meiner Familie zu machen, die Natur nochmal neu zu entdecken. Ein Bad zu nehmen. Oder ein Buch zu lesen. Eine richtig gute Tasse Tee zu trinken. Mit meinen Kindern ein Buch anzusehen. Joggen zu gehen. Oder Yoga Übungen zu machen. Oder Klavier zu spielen. Oder Pizzateig mit einer Küchenmaschine herzustellen, die ich schon seit 10 Jahren habe und die mir immer gute Dienste leistet. Ich freue mich lieber an dem, was ich habe als nach noch mehr Dingen zu jagen, die mich nicht wirklich weiterbringen werden. 

Dabei ist es wichtig sich vor Augen zu führen, was Luxus eigentlich ist. 

Wenn man sich die Herkunft des Wortes anschaut (dafür kann man z.B. mal Wikipedia bemühen https://de.wikipedia.org/wiki/Luxus), sieht man, das hat mit "mehr" als üblich, und "teuer" zu tun. Mit "haben wollen" und weniger mit "brauchen". Und das hat auch mit dem allgemeinen Lebensstandard zu tun, den man hat. Wenn ich den Lebensstandard in Deutschland mit vielen Ländern auf der Welt vergleiche, dann muß ich sagen: Ich lebe per se in Luxus. Ich kann das Leitungswasser einfach so trinken (etwas, das man  z.B. in den USA nicht vorbehaltlos empfehlen kann), ich habe Zugang zu Bildung (Bibliotheken, Universitäten, Schulen), ich kann meine Meinung frei äußern, ich kann mich relativ gefahrlos allein bewegen, ich kann meinen Beruf wählen, ich habe Zugang zu Gesundheits- und Sozialsystem... die Liste ist nicht komplett... Natürlich kann ich auch sehen, dass wir nicht in allem perfekt sind, aber das gehört eben dazu und daran kann man arbeiten. Alles in allem haben wir in Deutschland einen sehr hohen Lebensstandard und ich finde, es lohnt sich, sich das immer mal wieder aktiv vor Augen zu führen und zu erkennen, was für Privilegien wir haben. 

Lebensstandard ist ein ungeheuer weites Feld und auch noch sehr emotionsgeladen, deswegen belasse ich es jetzt hierbei. Ich lade jeden ein, sich seine eigenen Gedanken darüber zu machen und zu recherchieren, was Luxus ist und was nicht, und das ist sicherlich auch eine sehr persönliche Sache. Was aber ganz sicher für ein besseres Gefühl sorgt ist, sich vor Augen zu halten, was man hat und wie man davon profitiert, anstatt sich in Gedanken darum zu verlieren was man alles nicht hat und was man haben möchte und  sich diesen negativen Gefühlen hinzugeben. 

PS: Und es ist natürlich absolut richtig - ein minimalistischer Lebensstil kann theoretisch auch horrende teuer sein-  aber vielleicht wird dann das Label "Minimalismus" auch nur wieder für Konsumanreize mißbraucht.

3 Monate Make and Mend Challenge!




Jetzt sind es also schon 3 Monate, seit ich die Make and Mend Challenge begonnen habe...
Insgesamt war es nicht besonders schlimm, außer einmal, da gabs Bateau Kragen Shirts mit Streifen und Punkten ... aber auch diese Hürde war dann zu überwinden, und der Gedanken, dass ich diese Shirts auch einfach selbermachen könnte, wenn es denn sein müßte unbedingt, beruhigt dann auch ungemein. Und die vermeintliche Dringlichkeit, sie dann kaufen zu müssen, schwindet auch sogleich. :)

Also, weiter gehts! :)

Wieviel Kleidung brauche ich wirklich? Ein Inventar.









Seitdem ich die Make and Mend Challenge im Juni 2016 begonne habe, beschäftigt es mich herauszufinden, wieviel Kleidung ich eigentlich wirklich brauche und benutze. Eigentlich sollte es ja ein Leichtes sein, das herauszufinden, aber im Konsumismus-Dschungel gehen einem leicht mal die Relationen verloren. Da war grade erst heute die Versuchung im Email-Postfach: Superhübsche Angebote eines Kaffeehauses das vornehmlich Kram rund um Haus und Herd verkauft mit dem Thema "French Chic" (oder so ähnlich). Mit Punkten und Streifen und eher schlicht. So ziemlich mein Geschmack. Und ich war auch ernsthaft versucht, die Make And Mend Challenge in Gefahr - und dann habe ich mich auf diesen Post besonnen, den ich schon vor einiger Zeit begonnen hatte. Und mit der Frage: Wieviel Kleidung brauche ich eigentlich wirklich?

Weil ich ein Freund von Listen und Hochrechnungen bin, habe ich mich dann auch gleich an eine entsprechende Liste gesetzt. Das wirft Fragen auf. Was für Kleidung trage ich wirklich? Und wie oft? Was sind meine wahren Gewohnheiten und  Vorlieben - was nur Wunschdenken? 

Natürlich haben sich einige andere Menschen darüber auch Gedanken gemacht, der Minimalist Joshua Fields Millburn gibt in seinen 288 things (288 Dinge, die er besitzt) ziemlich genau Auskunft darüber, was er besitzt - und das sind etwa 65% Klamotten. Uh! Irgendwie wild, oder? Gut, vielleicht kommt es auch auf die Zählweise an.

Ich glaube, ich kann ohne weiter Quellen zitieren zu müssen, einfach mal in den Raum stellen, dass die persönliche Garderobe etwas sehr individuelles ist, die allerdings in jedem Fall den Geboten der Zweckmäßigkeit und des Wetters untersteht. Also universell-individuell. ;) Es gibt Vorschläge, seine Garderobe als "Capsule Wardrobe" aufzubauen, oder als "French Wardrobe". Damit man "alles dabeihat" und es auch "zusammen geht". 

Hier ist z.B. eine Anleitung für eine French Wardrobe.



Da muß man dann allerdings auch ne Lederjacke haben wollen. Und eine Seidenbluse (als Mutter von 2 Kinder kann ich nur sagen: das geht schief oder wird nicht getragen...). Also, wieder nur ein Anfangspunkt. Die Recherche hat zwar Spaß gemacht, ich habe viele hübsche Bilder von gutaussehenden jungen Frauen gesehen, aber ganz ehrlich: Für mich war das nichts. Meine Anforderungen sind ganz anders. Modemagazine und Ratgeber scheinen von diesen Fakten auszugehen:
  • Du willst klassische und geschäftsmäßig-schicke Mode die ganze Zeit tragen.
  • Du siehst aus wie ein Top Modell und hast auch das dazugehörige Einkommen (Ballerina Schuhe für 350 Euros? Ehrlich?)
  • Du hast für jede Jahreszeit eine eigene Garderobe (!?!?)
  • Du denkst hauptsächlich über Mode nach und darüber, wie Du Deine Outfits aufmotzen kannst
  • Du hast keine Babies oder Kleinkinder, die Dich mit Dingen bedecken, die wir nicht benennen möchten, die aber jedes nichtwaschbare Outfit sofort ruinieren auf alle Ewigkeit. 
  • Du bewegst Dich nicht wirklich viel/sportlichm sondern posierst hauptsächlich elegant.

Also, wir können aussschließen, dass irgendeiner der Listen sich für mich eignet. Also muß ich mit meiner eigenen Anforderungsliste rauskommen, sonst wirds das nix. Das hier war ein guter Startpunkt für mich, auch wenn das Thema "Weltreise mit Handgepäck" ist.

Was sind also meine Anforderungen an meine Garderobe?
  • Wir waschen einmal pro Woche. Standardmäßig. Mindestens.
  • Ich verbrauche 1 Set Kleidung pro Tag (im Schnitt)
  • Ich brauche keine extra Kleidung für die Arbeit, da sie dort gestellt wird. 
  • Wenn ich zu Hause bin, brauche ich Kleidung, die viel Bewegungsspielraum gibt (Kinder und Charakter) und gut und oft waschbar ist (Kinder und Charakter).
  • Wir gehen gern raus in die Natur (wandern...)
  • Ganz selten mal muß ich wirklich respektabel aussehen (sind wir realistisch, vielleicht 2x im Jahr, so richtig, maximal offiziell), etwa 1x/Woche sollte ein "ordentliches" Outfit verfügbar sein.
  • Ich trage viel schwarz. Ist so. Ich hab viel anderes probiert, ich mag auch andere Farben und ich mag auch Muster, aber ich trag einfach viel Schwarz. Ach so, ODER diese komplett absurden Muster, richtig, die aus der Kinderabteilung. Aber eigentlich eben viel schwarz. Sehr sehr fröhliches Schwarz! 

Man könnte jetzt überlegen, ob ich nicht zu Hause einfach die ganze Zeit Jogginganzug tragen könnte (in schwarz), aber das ist nichts für mich. Die sind zum Joggen. Aus. Irgendeine Art von Stil möchte ich dann doch haben, auch wenn es vielleicht nicht sofort erkennbar ist. 

Aus diesen Forderungen habe ich versucht eine minimale Garderobe zusammenzustellen. Dabei möchte ich darauf hinweisen, dass das nicht meinem Kleiderschrank entspricht (Altlasten, wäre aber blöd die komplett zu entsorgen, nur so aus Prinzip, oder?). Und es ist sicher auch Platz für persönliche Erweiterungen. Aber frei nach dem Motto "dazu geht immer, reduzieren ist schwieriger" kann man ja mal einfach anfangen. :) 

Ich habe die Liste nach Jahreszeiten sortiert, nicht so sehr weil die Kleidung ausschließlich dann getragen wird, sondern um den spezifischen Besonderheiten der Jahreszeites gerecht zu werden. Vielleicht hab ich auch was vergessen... einfach Bescheid sagen! :) 


Hier ist also meine Liste:  Hertzwerk Basic Wardrobe





Noch mehr zum Nachlesen
http://dariadaria.com/2015/06/wie-viel-kleidung-brauchen-wir-eigentlich.html
http://recklessly-restless.com/5-piece-french-wardrobe-deutsch/
http://recklessly-restless.com/5-piece-french-wardrobe-vorteile-nachteile/

Eine Geisteshaltung - und was Gandhi damit zu tun hat.


Vor einiger Zeit hat der beste Ehemann der Welt mir auf einem kleinen Zettel ein Zitat von Mahatma Gandhi gegeben. Es bedeutet mir sehr viel und deswegen möchte ich es teilen. Im Englisch gibt es ganz viele, ich habe mir die Freiheit genommen, eine Deutsche Version zu erstellen. 



Dieses Zitat gefällt mir so sehr, weil es so eine präzise Linie zieht von den Gedanken, die man im Moment hat, in die Zukunft. Damit meine, dass es genau zeigt, dass was wir im Moment tun/denken, einen Einfluß darauf hat, wie wir unsere eigene Zukunft gestalten. Und damit ist wieder gezeigt, dass das "Leben im Moment" sehr wohl etwas bringt. :)

Worte -> Verhalten -> Gewohnheiten -> Werte -> Schicksal

Als Beispiel kann man vielleicht die "Make-and-Mend" Challenge nehmen. Ich denke darüber nach, wie ich nicht weiter Zeug kaufe, das ich sowieso nicht brauche. Ich spreche/schreibe darüber und treffe die Entscheidung, dem Konsumismus zu entgehen. Und dieser Entscheidung bleibe ich treu, indem ich für 365 Tage eben auch keinen Kram kaufe. Wenn das Jahr vorrüber ist, wird es zu einer Gewohnheit geworden sein, nichts unnötiges zu kaufen. Und nicht nur zu einer Gewohnheit, es wird zu meinen von mir vertretenen Werten geworden sein, dass ein einfacherer Lebensstil es erreicht, dass ich von dem  immerfort sich drehenden Rad des Konsumverhaltens abspringen kann. Und damit ist es zu einer Lebensart geworden (also quasi mein Schicksal). Das hört sich ziemlich gut an. Was überhaupt nicht schön ist, wenn man dieses Beispiel anhand etwas negativem weiterdenkt. Zum Beispiel Lästerei. Diese fiesen kleinen Gedanken, die einem in den Kopf schieße. Wenn man das weiterspinnt bis zum bitteren Ende... gar nicht schön. 

Ich habe dieses Zitat von Gandhi als Anlaß genommen, mir Gedanken über diese Gedanken, die es zu vermeiden gilt, zu machen. Über Verhaltensweisen, die daraus resultieren und die anderen schaden. Und die ich in meinen eigenen Gedanken und in meinem Verhalten zu vermeiden versuchen möchte. 

Da wäre zum einen mal Neid, ein ziemlich zerstörerisches und selbstzentriertes Gefühl. Und ich gestehe auch gleich: Ich bin auch manchmal neidisch.Weil sie scheinbar weniger arbeiten müssen, weil sie Familie haben, die ihnen hilft, ... wasauchimmer - weil meine Gedanken sich darauf verbohren zu sehen, was diese Person hat, das ich nicht habe. Und dann werde ich unleidlich und bemitleide mich selbst und letztendlich würde ich zu einer unheimlich verbitterten Person werden. Und das will ich absolut nicht. Und so verbitterte Falten im Gesicht möchte ich auch nicht. Ich möchte glückliche Falten! Es hilft dann, sich vor Augen zu halten, dass nichts so ist, wie es scheint. Vielleicht haben andere viel Hilfe von ihrer Familie im täglichen Leben - dafür reden vermutlich aber auch alle mit rein. Und für den Fall, dass dem nicht so ist: Es ist schön diese Offenheit und Gelassenheit dann mit der Welt zu teilen!

Zorn ist auch ein sehr zerstörerisches Gefühl. Ich meine hier nicht den Ärger den man hat weil die Milch alle ist, sondern großen, unbeherrschbaren, blinden, gewalttätigen und rachtsüchtigen Zorn. Der alles verschlingt, was sich ihm entgegenstellt. Der sich gegen die richtet, die man am meisten liebt. Zorn ist zwar nicht mein direktes Problem, aber ich habe die Auswirkungen schon sehen müssen.

Gier. Der unersättliche Bedürfnis mehr materielle Dinge zu besitzen. Um ihrere selbst Willen. Ohne wirklich etwas zu brauchen. Und ohne Zufriedenheit, einfach nur eine Besessenheit mit Besitz. Ich finde, Gier und Neid sind sehr häufig miteinander verbunden. Und nicht zum Besten.

Maßlosigkeit. Auch ziemlich eng verbunden mit Gier. Es geht dabei um das Maß an Konsum weit über das, was vernünftig ist, hinaus. Exzessiv bis zur Verschwendung in selbstsüchtigster Manier. Muß ich wirklich erklären, warum das nicht sinnvoll ist?

Begehren von Gegenständen oder Personen auf die man kein Recht hat. Ohne Einschränkung seinem Lustgefühl folgen, egal ob dies für andere schädlich ist. Streben nach Geld oder Macht ohne Rücksicht auf anderen. Ich finde das auch sehr eng verbunden mit Gier und Maßlosigkeit.

Ein anderes Gefühl, das für viel Kummer sorgt ist Stolz.  Wenn man etwas macht "aus Prinzip". Trotzig. Weil. Ich nehme mich hier nicht aus, und nein, ich bin da nicht stolz auf mich. Viel größer ist es, sich zurückzunehmen, Fehler zuzugeben, sich zu entschuldigen  oder auch nachzugeben. Vielleicht sogar, obwohl man Recht hat. Es ist niemandem geholfen, wenn alle nur Recht haben wollen um ihren Stolz zu befriedigen, aber nicht mehr zusammen gelebt wird.

Gleichgültigkeit. Dieses Gefühl fällt ein bisschen aus der Reihe. Alle Vorherigen waren mit einem "zuviel" von Gefühlen, dieses hier ist "zuwenig". Aber wenn man gleichgültig gegenüber allem und jedem ist, dann ist das ein ziemlich furchtbarer Zustand. Keine Freude, kein Sinn, ein endloses Meer von Leere.

Vielleicht kommen diese Begriffe merkwürdig bekannt vor? Hier ist die lateinische Übersetzung:
Superbia - Avaritia -Luxuria -Ira - Gula - Invidia - Acedia
 
 - und das sind nichts anderes als die sieben Todsünden. Ein sehr spannendes Kapitel im Christentum. Ich finde auch den Artikel über die sieben Todsünden in der Kunst interessant. 

Aber nicht nur das Christentum hat beschrieben, welche Gefühle für Menschen und für eine Gesellschaft Gift sind. Der Hinduismus hat die Arishadvargas, der Buddhismus Beschreib die Kleshas. Um nur 2 Beispiele zu nennen. Es geht mir hier nicht um Religion an sich, sondern darum, dass in anderen Kulturen, Religionen und Philosophien ebenfalls Emotionen und Verhaltensweisen identifiziert und beschrieben wurden, die zu Unzufriedenheit, Unglück, Leiden und Schwierigkeiten im friedlichen Zusammenleben von Gesellschaften führen.  Und im Großen und Ganzen sind die Beschreibungen verblüffend. Und das vor Tausenden von Jahren. 

Wenn Du bis hier gelesen hast, fragt Du Dich jetzt vielleicht - was bitte hat denn das jetzt mit Minimalismus zu tun?! Ganz einfach: Konsumismus funktioniert durch das Ausnutzen dieser negativen Gefühle. Und zwar ganz systematisch. In meinem Blogpost über Konsumismus gibt's dazu mehr. Bis dahin: Warum nicht jetzt gleich jemandem sagen, dass Du ihn/sie gern hast und ihn/sie fest drücken?

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